Zero Waste im Alltag

In Sachsen entstehen jedes Jahr pro Kopf etwa 350 kg Haushaltsabfälle. Insgesamt sind Privathaushalte damit verantwortlich für den Anfall von 1,4 Millionen Tonnen jährlichen Mülls in Sachsen. Diese Zahl hat sich seit Jahren kaum verändert. Es kann aber jeder Einzelne dazu beitragen, das Müllaufkommen zu verringern. Auf dieser Seite finden sich Beispiele dafür.

Reduce – Müllvermeidung

 

Stoffwindeln

Genutzte Einwegwindeln werden größtenteils einfach verbrannt. Stoffwindeln – eine umweltfreundliche Alternative – sind vielen zu aufwändig. Eine Lösung dafür bietet der Winderservice PoPulär. Es geht ganz einfach: Jeder Kunde erhält ein Paket umweltfreundlicher Stoffwindeln geliefert. Die schmutzigen Windeln kommen in eine geruchsdichte Box und einmal pro Woche abgeholt und anschließend ökologisch gewaschen.

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Unverpackt-Läden

74 kg Verpackungsmüll pro Person wurde in Sachsen 2018 in Privathaushalten verursacht. Eine große Zahl, bei der jede:r einzelne Einfluss nehmen kann. Auch in Sachsen entstehen mehr und mehr Unverpacktläden, so z.B. in Dresden Binnes Unverpackt, in Chemnitz Peacefood, in Leipzig Einfach Unverpackt, in Glauchau Möhrchen Unverpackt, in Zwickau Mr. Cornfill Unverpackt.

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Reuse – Wiederverwendung

Repair Cafés

„Wegwerfgesellschaft“ heißt es häufig. Ist ein Gerät kaputt, ist es schneller, einfacher und preiswerter neu gekauft als repariert. Wirklich? In Repair Cafés können wir miteinander voneinander lernen, wie Geräte repariert werden und ihre Lebensdauer verlängern. So z.B. bei Stadthalten Chemnitz e.V.

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Recycle – Nutzung von Produkten aus recycelten Materialien

Mülltrennung

Der einfachste Schritt, Recycling zu unterstützen, ist eine konsequente Mülltrennung. Das ist selbstverständlich? Leider nein. Bis heute sind etwa zwei Drittel des Restmülls in Deutschland Fehlwürfe. Bei korrekter Entsorgung könnten sie recycelt werden. Deshalb empfiehlt es sich, sich gut über Mülltrennung zu informieren, z.B. beim NABU. Hier gibt es auch Links zur lokalen Abfallberatung.

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Do It Yourself

Wer ein Produkt selbst herstellt, kann auch selbst sicherstellen, dass nachhaltige Rohstoffe zum Einsatz kommen. Zu Hause keine Möglichkeit dazu? Hier kommen offene Werkstätten ins Spiel. So zum Beispiel das Holzkombinat in Chemnitz oder der Konglomerat e.V. in Dresden, in dem es zwölf verschiedene Werkbereiche gibt.

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