3) Industrie und Forschung

In der Wirtschaft gibt es viele Beispiele, wo bereits jetzt Müll verringert wird. Die säschsische Forschung zeigt auf, was in Zukunft noch möglich ist.

Industrie

Nachhaltiges Design

Um nachhaltige Produkte erfolgreich zu machen, braucht es Gestalterinnen und Gestalter, die mit ökologischen und nachhaltigen Materialien außergewöhnliche Produkte schaffen. Das versteht Nordwerk Design aus Dresden als seine Aufgabe. Vor allem aus Karton entwickeln sie kleine und große Installationen – alle zu 100% recycelbar.

Holz im Maschinenbau

Der Maschinenbau ist nicht für die Verwendung nachhaltiger Materialien berühmt. Aber muss das so sein? Die Firma LiGenium aus Chemnitz hat mehrere Gründerpreise gewonnen. Sie fertigt anspruchsvolle und langlebige Maschinen, Anlagen und Bauteile aus Holz.

Handwerk

Forschung

Kunststoff-Rezyclate

Mit der Wertstofftonne können Verpackungsmaterialien gut gesammelt und anschließend recycelt werden. Eingesetzt wird das Rezyklat für dickwandige Teile wie Parkbänke, Füße von Straßenschildern oder für Eimer. Aber der Markt ist gesättigt. Um zusätzliche Verwendungszwecke in der Industrie zu erschließen, forscht das Kunststoffzentrum in Leipzig an Leichtbau-Anwendungen.

Klärschlamm

Eine Herausforderung für die Kreislaufwirtschaft ist Klärschlamm. Er darf wegen Schadstoffbelastung nicht mehr als landwirtschaftliches Düngemittel genutzt werden. Durch Pyrolyse kann Klärschlamm aber verkohlt werden, dadurch werden Schadstoffe beseitigt und es entsteht ein Biodünger. Eine Pilotanlage steht im Klärwerk in Niederfrohna.

Batterien

Wie können Batterien umweltfreundlich gefertigt, recycelt und der Kreislaufwirtschaft zugeführt werden? Nicht nur für E-Mobilität und Verkehrswende eine wesentliche Frage. Hieran forscht seit Januar 2021 das Dresdner Fraunhofer Institut für Keramische Technologien und Systeme (IKTS) an seinem neuen Standort in Freiberg. Mehr Infos gibt es hier.